Du suchst eine Ausbildung,

bei der dir niemals langweilig wird? Du möchtest mit einem vielseitigen und nachhaltigen Werkstoff arbeiten? Dein Leben lang ziehen dich Werkstätten magisch an? Deine Augen fangen an zu leuchten, wenn du daran denkst, im Holzbau tätig zu sein?
Dann bist du bei uns richtig: Zimmere deine Zukunft – komme ins Zimmererhandwerk und mache deine Leidenschaft zum Beruf!

Aus welchem Holz bist du geschnitzt?

Ausbildung als Zimmerer/Zimmerin

Mit dieser Ausbildung erlernst du einen Handwerksberuf, der nicht nur jahrhundertelange Tradition aufweist, sondern sich stetig weiterentwickelt. Denn im Zimmererhandwerk bist du heute nicht mehr nur klassisch mit Beitel, Klopfholz oder Zirkel tätig, du musst dich ebenso mit computergesteuerten Abbundanlagen auseinandersetzen.

Durch die Vielseitigkeit des Berufes hast du im Anschluss an die Ausbildung zudem zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die dir viele Chancen offenhalten. 

Deine Ausbildungszeit

1. Ausbildungsjahr

  • In Niedersachsen gibt es die Besonderheit, dass das 1. Lehrjahr meist in der einjährigen Berufsfachschule stattfindet. Während dieser Zeit ist ein 4-wöchiges Praktikum in einer Zimmerei vorgesehen. Dabei erlebst du den Betriebsalltag und erwirbst fachpraktische Kenntnisse. Der Besuch der Berufsfachschule wird vom späteren Ausbildungsbetrieb in der Regel als 1. Lehrjahr anerkannt. Dies ist aber kein Muss. Entscheidest du dich zusammen mit deinem Ausbildungsbetrieb für diesen Weg, so beginnt deine „vergütete“ Ausbildung im darauffolgenden Jahr aber dafür natürlich auch gleich mit dem Gehalt des 2. Ausbildungsjahres.
  • Startest du deine (duale) Ausbildung hingegen mit dem 1. Lehrjahr direkt im Ausbildungsbetrieb, so geht es gleich mit einem monatlichen Einstiegsgehalt in Höhe von 890,00 Euro (Stand: Januar 2021) los.
  • Inhalte: Werkzeuge, Baugeräte und Maschinen, Anrühren von Baustoffen, Wandputz und Estrich, Baugruben, Gräben, Schalungen
  • Im 1. Lehrjahr bekommst du also eine breite Grundausbildung und lernst auch Arbeiten aus anderen Gewerken kennen, mit denen du zukünftig auf Baustellen zusammenarbeiten wirst.

 

2. Ausbildungsjahr

  • Gehalt: 1.230,00 Euro (Stand: Januar 2021)
  • Inhalte: alles über Stoffe und Materialien für den Ausbau, Techniken zum Fertigen und Montieren von Bauteilen
  • Im 2. Lehrjahr besuchst du zwischen 11 bis 13 Wochen das überbetriebliche Ausbildungszentrum. Die restliche Zeit bist du im Betrieb und in der Berufsschule. Mit einer Zwischenprüfung wird das 2. Jahr beendet.

3. Ausbildungsjahr

  • Gehalt: 1.495,00 Euro (Stand: Januar 2021)
  • Inhalte: Verkleidungen für Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen, Bauen von Dächern, Dachgauben und Dachaufbauten
  • Abschlussprüfung aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil – Glückwunsch du bist jetzt Geselle/Gesellin im Zimmererhandwerk!

Deine Vorteile

Vorteile des Zimmererhandwerks sind

die vielseitigen Perspektiven. Nach der Ausbildung sind dir keine Grenzen gesetzt. Du kannst dich beispielsweise zum Vorarbeiter/zur Vorarbeiterin oder zum Meister/zur Meisterin weiterbilden und dein eigener Chef/deine eigene Chefin werden oder studieren.

Nicht nur die Weiterbildungsmöglichkeiten sind breit gestreut,

sondern auch die Arbeitsbereiche. Du kannst nach der Ausbildung Fertigteile für Holzhäuser herstellen und zusammenbauen, Bauteile mit Füge- und Verbindungstechniken zusammenfügen, Dächer einlatten und decken, Treppen erstellen und einbauen und noch viel mehr. 

Wenn du die Herausforderung liebst,

gibt es sogar jährlich den praktischen Leistungswettbewerb auf Landesebene. Hier kannst du dich für den Bundesleistungswettbewerb qualifizieren und den nächsten Schritt gehen. Als Bestqualifizierter / Bestqualifizierte hast du die Chance, Mitglied der Deutschen Zimmerer-Nationalmannschaft zu werden und dich darüber auch dem internationalen Wettbewerb zu stellen ... so wie z. B. Katja Mareike Wiesmüller hier auf dem Bild.

Als Zimmerer schaffst du

nicht nur etwas mit deinen Händen, sondern tust auch noch etwas Gutes für die Umwelt, denn Holz - ob als Baum oder im Holzbau - speichert Kohlenstoff und bindet ihn langfristig.

Du erlernst einen traditionsreichen Beruf

Der Beruf des Zimmerers ist einer der ältesten Berufe überhaupt und bringt eine Reihe Traditionen mit. Weißt du, was auf Walz gehen, Schmalmachen, Fassschmoren oder Aufklopfen bedeutet? Auch das Richtfest gehört heute noch bei den meisten Hausbauprojekten mit dazu. Dadurch haben Zimmerer ein großes Gemeinschaftsgefühl – durch deine Ausbildung wirst du ein Teil davon. 

Der Beruf

mag zwar einer der ältesten und traditionsreichsten Berufe überhaupt sein, ist aber besonders in den Bereichen Technologisierung und Digitalisierung stets vorn dabei! So arbeitest du zum Beispiel mit CAD-Programmen oder computergesteuerten Abbundanlagen. 

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten ...